Über diesen Ort
Östlich der Hofburg steht die Hofkirche, die kaiserliche Hofkirche, die von Ferdinand I. in Auftrag gegeben und zwischen 1553 und 1563 als prächtiges Denkmal für seinen Großvater, Kaiser Maximilian I., erbaut wurde. Im Herzen erhebt sich eines der feinsten Skulpturenensembles der deutschen Renaissance: ein schwarzer Marmorsarkophag, umgeben von achtundzwanzig lebensgroßen Bronzestatuen, die den Einheimischen als Schwarze Mander bekannt sind. Diese dunklen Riesen stellen Maximilians reale und legendäre Vorfahren und Helden dar, von König Artus bis zu seiner geliebten ersten Frau Maria von Burgund, und stehen in einer stillen Ehrenwache. Doch das Grabmal darunter ist leer. Maximilian hatte gewünscht, in Wiener Neustadt begraben zu werden, und dort liegen seine sterblichen Überreste noch immer, was dieses monumentale Kenotaph zu einem der spektakulärsten und ergreifendsten leeren Gräber Europas macht.
Wissenswertes
- 28 Statuen — Kolossale Bronzefiguren bewachen das Grabmal, obwohl ursprünglich 40 geplant waren
- 0 Körper — Der prunkvolle Sarkophag ist leer; Maximilian I. ist in Wiener Neustadt begraben
- 24 Reliefs — Marmorreliefs von Alexander Colin erzählen Szenen aus dem Leben des Kaisers nach
📍 Innenstadt, 6020, Innsbruck