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Hallstatt Weltkulturerbe Museum

Hinter einer Tür mit der Aufschrift „Tür der Geschichte“ entfaltet dieses kleine Museum 7.000 Jahre Salzbergbau und die prähistorische Hallstattkultur, die einer ganzen Epoche Europas ihren Namen gab. Es ist das reichste Einzelzeugnis dafür, warum dieses winzige Dorf für die Welt von Bedeutung ist.

Über diesen Ort

Das Welterbemuseum, untergebracht im ehemaligen Pfarrhaus von Hallstatt am See, komprimiert 7.000 Jahre menschliches Leben in einem einzigen, reichhaltig geschichteten Gebäude. Seine Galerien reichen von spätneolithischen Steinäxten über die bronzezeitlichen Salzbergwerke bis hin zum eisenzeitlichen Gräberfeld, dessen Gräber Hallstatt zum Typlokal für die Hallstattkultur, die frühe keltische Zivilisation von etwa 800 bis 450 v. Chr., machten. Zwischen 1846 und 1899 öffneten Archäologen unter der Leitung des Bergwerksverwalters Johann Georg Ramsauer rund zweitausend Gräber an den Hängen oberhalb des Dorfes, und die konservierende Kraft des Salzes hielt Werkzeuge, Lederrucksäcke, Textilien und sogar die Körper der Bergleute erstaunlich intakt. Die Sammlung hier, die 2002 mit lange in Wien aufbewahrten Stücken wiedervereinigt wurde, umfasst bronzezeitliche Hämmer, Bronzegefäße und eisenzeitliche Schwerter, die mit Reitern graviert sind. Für ein Dorf mit weniger als tausend Einwohnern ist dies ein außergewöhnlicher Anspruch auf die europäische Vergangenheit, und es erklärt das „weiße Gold“, das unter jeder Straße draußen fließt.

Wissenswertes

  • 7000 Jahre — Salzbergbau und Menschheitsgeschichte komprimiert in einem Museum am Seeufer
  • 2000 Gräber — Ausgegraben im prähistorischen Friedhof oberhalb von Hallstatt zwischen 1846 und 1899
  • 800 v. Chr. — Beginn der Hallstattkultur der Eisenzeit, benannt nach diesem Dorf

📍 Seestraße 56, 4830, Hallstatt

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