Über diesen Ort
Die Kärntner Straße ist seit dem Mittelalter eine der Hauptschlagadern Wiens und diente ursprünglich als wichtige Handelsroute, die nach Süden in Richtung Kärnten und Italien führte. Heute ist sie eine breite, glitzernde Fußgängerzone, gepflastert mit poliertem Stein und voller Leben von morgens bis spät in die Nacht. Flagship-Designerläden und traditionelle österreichische Marken säumen ein faszinierendes architektonisches Patchwork aus Barockpalästen und modernen Glasfassaden der Nachkriegszeit. Im Jahr 1974 traf die Stadt die mutige, höchst umstrittene Entscheidung, die Straße für Autos zu sperren und sie vollständig den Fußgängern zurückzugeben. Das Ergebnis ist ein pulsierender, kilometerlanger Outdoor-Salon, der den Stephansdom mit der Staatsoper verbindet.
Wissenswertes
- 1974 Jahr — Die Straße wurde vollständig für Autos gesperrt und in eine Fußgängerzone umgewandelt
- 1257 Jahr — Erste Erwähnung in historischen Dokumenten als „Strata Carinthianorum“
- 360000 Kuchen — Echte Sachertorten werden jedes Jahr im Hotel Sacher (am Ende der Straße) von Hand gefertigt
📍 Himmelpfortgasse 2, 1010, Wien