Schweizerisches Nationalmuseum (Landesmuseum)
Das Schweizerische Nationalmuseum, ein märchenhaftes Schloss mit Türmchen und Türmen direkt hinter dem Zürcher Hauptbahnhof, beherbergt die größte kulturgeschichtliche Sammlung der Schweiz. Seine romantischen Säle aus dem Jahr 1898 münden heute in einen kühnen Betonanbau aus dem Jahr 2016.
Über diesen Ort
Auf der Halbinsel Platzspitz, wo Limmat und Sihl zusammenfließen, direkt hinter dem Zürcher Hauptbahnhof gelegen, ist das Schweizerische Nationalmuseum die imposanteste Stätte der Schweizer Geschichte im Land. Der Architekt Gustav Gull entwarf es als romantische, historistische Fantasie – ein malerisches Ensemble aus Türmchen, Innenhöfen und Giebeltürmen, die Schlössern aus dem ganzen Land nachempfunden sind – und es wurde 1898 als eigens erbautes Schaufenster für den jungen Bundesstaat eröffnet. Hinter dieser märchenhaften Fassade verbirgt sich die größte kulturgeschichtliche Sammlung der Schweiz mit mehr als achthunderttausend Objekten, die von prähistorischen Funden und mittelalterlicher sakraler Kunst bis hin zu Waffen, Trachten, Münzen und modernem Alltagsdesign reichen. Im Sommer 2016 erhielt das Museum einen markanten Kontrapunkt: einen kühnen Anbau aus Sichtbeton der Basler Architekten Christ & Gantenbein, dessen winkliger neuer Flügel sich um den Innenhof schlingt und direkt mit den alten Sälen von Gull verbindet, sodass ein einziger Besuch nun von der Romantik des 19. Jahrhunderts zu kompromissloser zeitgenössischer Form führt.
Wissenswertes
- 1898 Jahr — Das märchenhafte Schlossmuseum öffnete seine Pforten, entworfen vom Architekten Gustav Gull
- 2016 Jahr — Ein kühner Erweiterungsbau aus Sichtbeton von Christ und Gantenbein wurde neben dem Altbau eröffnet.
- 800000 Objekte — Das Museum beherbergt die größte Sammlung kulturhistorischer Objekte der Schweiz, insgesamt mehr als 800.000.
📍 Museumstrasse 2, 8021, Zürich