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Dom zu St. Jakob

Innsbrucks überschwängliche Barockkathedrale, wo zwei kupferne Zwiebeltürme ein Inneres krönen, das von Fresken und einer winzigen, geschätzten Madonna von Lucas Cranach dem Älteren durchzogen ist.

Über diesen Ort

Nur nördlich des Goldenen Dachls erhebt sich der Dom zu St. Jakob hinter einem Paar grüner Kupfertürme, die Teil der Skyline der Altstadt geworden sind. Erbaut zwischen 1717 und 1724 auf den Fundamenten einer viel älteren romanischen Kirche, wurde er von Johann Jakob Herkomer entworfen, der nur wenige Monate nach der Grundsteinlegung starb und seinem Neffen Johann Georg Fischer die Fertigstellung überließ. Die schlichte, helle Fassade verrät nichts. Tritt man ein, scheint die Decke in den offenen Himmel zu zerfließen, gemalt vom bayerischen Meister Cosmas Damian Asam mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Jakobus, während sein Bruder Egid Quirin das gesamte Innere in glitzernden weißen und goldenen Stuck einhüllte. Über dem Hochaltar hängt der stille Schatz der Kathedrale: ein kleines, tief zärtliches Bild der Jungfrau und des Kindes von Lucas Cranach dem Älteren, gemalt um 1530 und seit 1650 hier verehrt.

Wissenswertes

  • 1724 Jahr — Die barocke Kathedrale wurde fertiggestellt und ersetzte eine mittelalterliche Kirche an derselben Stelle
  • 48 Glocken — Sein Friedensglockenspiel ist das größte in Österreich und läutet täglich um 12:10 Uhr
  • 1530 circa — Das Alter der geschätzten 'Mariahilf'-Madonna von Lucas Cranach dem Älteren über dem Altar

📍 Herzog-Otto-Straße 10, 6020, Innsbruck

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