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Kiki-Kogelnik-Brunnen & Landhaushof

Ein singender Marmorbrunnen des abenteuerlustigsten modernen Künstlers Kärntens, versteckt im grünen Park neben dem prächtigen Renaissance-Landhaus.

Über diesen Ort

Der Kiki-Kogelnik-Brunnen, im ruhigen Landhauspark neben dem Klagenfurter Renaissance-Landhaus gelegen, ist ein Brunnen, den die Künstlerin „Der Gesang“ nannte. Er erhebt sich 4,30 Meter aus hellem Sölker Marmor und ist mit Bronzemasken besetzt, die zu einem sanften Grün verwittert sind. Aus den offenen, singenden Mündern der Masken fließt Wasser, sodass die gesamte Skulptur zu einem eingefrorenen Chor wird. Kiki Kogelnik, 1935 in Kärnten geboren und später eine feste Größe in der New Yorker Pop-Art- und Performance-Szene, konzipierte ihn als fröhliches, verspieltes Denkmal für ihre Heimatprovinz, einen bewussten Kontrapunkt zum knurrenden Lindwurm am nahegelegenen Hauptplatz. Sie starb 1997, nur wenige Monate vor der Enthüllung des Brunnens im September desselben Jahres, was seinen endlosen Gesang zu einem sanften Abschied von der Stadt, aus der sie stammte, macht. Den kleinen Park umrahmt das Landhaus selbst, das zwischen 1574 und 1594 als Sitz der Kärntner Landstände erbaut wurde und noch heute Sitz des Landtags ist. Seine bewusst asymmetrischen Türme und die versteckte Wappenhalle belohnen jeden, der in den arkadengeschmückten Innenhof spaziert.

Wissenswertes

  • 4.3 Meter — Die Höhe des singenden Marmorbrunnens 'Der Gesang'
  • 1997 Jahr — Der Brunnen wurde nur wenige Monate nach dem Tod des Künstlers enthüllt
  • 665 Wappen — Entlang der Wände des angrenzenden Landhaus Wappensaal rasen

📍 Wiesbadener Straße, 9020, Klagenfurt am Wörthersee

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