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Landhaus

Ein stattliches Renaissancepalais, erbaut auf den Ruinen eines Klosters, wo Johannes Kepler einst die Sterne lehrte. Heute ist es das pulsierende Herz der oberösterreichischen Landesverwaltung.

Über diesen Ort

Das Linzer Landhaus, das sich entlang der Promenade am westlichen Rand der Altstadt erhebt, wurde zwischen 1568 und 1658 von den protestantischen Ständen Oberösterreichs auf dem Gelände eines abgerissenen Minoritenklosters errichtet. Hinter seinem roten Marmor-Nordportal, bewacht von zwei Steinlöwen und gekrönt mit dem Wappen der Provinz, verbirgt sich einer der schönsten Arkadenhöfe des Landes, dessen vier Flügel mit zarter Sgraffitodekoration verziert sind. In seiner Mitte sprudelt der bronzene Planetenbrunnen, und in seinen Hörsälen verbrachte der Astronom Johannes Kepler vierzehn prägende Jahre. Seit 1861 dient das Gebäude als Sitz des oberösterreichischen Landtags, der Landesregierung und des Landeshauptmanns, was es zu einem seltenen Denkmal macht, das zugleich Museumsstück und lebende Institution ist.

Wissenswertes

  • 1582 Jahr — Der bronzene Planetenbrunnen im Innenhof wurde gegossen und ehrt die sieben Himmelskörper
  • 14 Jahre — Johannes Kepler lehrte von 1612 bis 1626 an der Landhausschule hier
  • 1861 Jahr — Das Landhaus wurde Sitz des oberösterreichischen Landtags

📍 Landhausplatz 1, 4020, Linz

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