Über diesen Ort
Angelegt zwischen 1613 und 1615 von Fürst-Erzbischof Markus Sittikus, wurde die Hellbrunner Allee als prunkvolle Zufahrt konzipiert, ein geradliniger grüner Korridor, der sich etwa 2,8 Kilometer vom Wasserschloss Freisaal bis zum Osttor von Schloss Hellbrunn erstreckt. Mehr als sechshundert Bäume, meist ehrwürdige Eichen neben anderen breitkronigen Arten, bilden eine lebende Kolonnade, die das Licht zu einem sanften, kathedralenartigen Glanz filtert. Entlang ihrer Flanken stehen eine Reihe angesehener Herrenhäuser und kleiner Schlösser, darunter Emslieb, Emsburg, Fronburg und das Gwandhaus, was der Route das Gefühl einer Freiluftgalerie des Salzburger Landadels verleiht. Die für den motorisierten Verkehr gesperrte und als Teil eines Grüngürtels geschützte Allee gehört heute Spaziergängern, Läufern und Radfahrern und ist eines der am besten erhaltenen Renaissance-Landschaftsfragmente, die einst die Stadt umgaben.
Wissenswertes
- 2.8 km — Länge der schnurgeraden Allee von Schloss Freisaal bis Schloss Hellbrunn
- 621 Bäume — Alte Eichen und andere Bäume säumen die historische Allee auf beiden Seiten
- 1615 Jahr — Fertiggestellt unter Fürst-Erzbischof Markus Sittikus, der Hellbrunn gründete
📍 Fürstenweg, 5020, Salzburg