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Mechanisches Theater (Außenansicht)
Eine verwitterte Grottenfassade verbirgt eines der größten barocken Wunder der Welt: eine ganze Stadt aus geschnitzten Holzfiguren, die allein durch Wasser angetrieben wird. Hier vom kostenlosen öffentlichen Weg aus bewundert, ohne Ticket, um seine Geschichte zu würdigen.
Über diesen Ort
Das Mechanische Theater, eingebettet in die Gartenmauer auf der Südseite von Hellbrunn, ist ein kleines Steingebäude, das eine außergewöhnliche Leistung der Ingenieurskunst des 18. Jahrhunderts verbirgt. Hinter seiner Bogenfassade stellen 163 aus Lindenholz handgeschnitzte Figuren das geschäftige Leben einer barocken Stadt dar, die fast alle von einem einzigen Wasserrad in Bewegung gesetzt werden und von einer wasserbetriebenen Orgel begleitet werden. Es wurde zwischen 1748 und 1752 vom Bergmann und Meistermechaniker Lorenz Rosenegger für Fürstbischof Andreas Jakob von Dietrichstein erbaut und der Mechanismus läuft noch heute. Während die Figuren selbst nur während der kostenpflichtigen Brunnenführung animiert werden, kann das grottenartige Äußere des Gebäudes, seine grüne Patina und seine clevere Integration in die Gärten von den umliegenden öffentlichen Wegen aus kostenlos genossen werden.
Wissenswertes
- 163 Figuren — Aus Lindenholz handgeschnitzt, fast alle in Bewegung gesetzt
- 1752 Jahr — Fertiggestellt von Lorenz Rosenegger nach vierjähriger Arbeit
- 1 Wasserrad — Ein einziges Rad treibt die gesamte Szene an, ganz ohne Strom
📍 Wasserspiele Hellbrunn, 5020, Salzburg