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Jetée des Eaux-Vives

Ein schmaler Steinsteg, der geradewegs in den Genfersee ragt, gekrönt von einem winzigen, über ein Jahrhundert alten weißen Leuchtturm und dem tosenden Jet d'Eau. Wenn man ihn entlanggeht, hat man auf beiden Seiten offenes Wasser und an klaren Tagen den Mont Blanc am Horizont.

Über diesen Ort

Die Jetée des Eaux-Vives wurde nie zum Vergnügen erbaut. Als Genf sie 1857 zusammen mit einer passenden Mole bei Pâquis vom Ostufer aus ins Wasser baute, war es ihre Aufgabe, den belebten Hafen zu schützen und Schiffe sicher nach Hause zu geleiten. Dennoch ist dieser lange steinerne Steg zu einem der beliebtesten Spazierwege der Stadt geworden – ein Ort, an dem die Straßen einfach aufhören und nur See, Himmel und Berge bleiben. Ganz an seiner Spitze steht ein bescheidener achteckiger Leuchtturm, der 1911 aus Stahlbeton neu erbaut wurde und von einer Kupferkuppel gekrönt wird, die inzwischen zu einem sanften Grün verwittert ist – für immer verbunden mit seinem Zwillingsfeuer auf der anderen Seite der Bucht. Und direkt daneben erhebt sich der Grund, warum die meisten Besucher überhaupt hierher kommen: Genfs kolossaler Jet d’Eau, dessen treibende Gischt die Spaziergänger kühlt, die zum Ende des Stegs pilgern.

Wissenswertes

  • 1857 Jahr — Genf errichtete die Mole von Eaux-Vives und ihr Gegenstück in Pâquis, um den Hafen zu schützen und Boote sicher heimzuleiten.
  • 4.7 Meter — Die Höhe des kleinen weißen Leuchtturms an der Spitze der Mole, der 1911 aus Stahlbeton neu errichtet wurde
  • 140 Meter — Die Höhe, in die der Jet d'Eau seine Seewasserfontäne direkt neben der Mole schießt

📍 Quai Gustave-Ador, 1207, Genève

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