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Elbeufer (Augustusbrücke)
Von den Sandsteinbrüstungen der Augustusbrücke entfaltet sich über dem Wasser die gesamte barocke Silhouette Dresdens in einem einzigen, weiten Panorama. Dies ist die exakte "Canaletto-Ansicht", die die Stadt im achtzehnten Jahrhundert in ganz Europa berühmt machte.
Über diesen Ort
Die Augustusbrücke ist die älteste der Elbquerungen Dresdens, und wenn man in ihrer Mitte steht, hat man den besten kostenlosen Aussichtspunkt der ganzen Stadt. Kuppeln, Türme und Kupferdächer säumen das Südufer in einer ununterbrochenen Prozession, von der Semperoper und der Hofkirche bis zur Krone der wiederaufgebauten Frauenkirche. An dieser Stelle steht seit dem dreizehnten Jahrhundert eine Steinbrücke, die unter August dem Starken zu einem Meisterwerk des Dresdner Barocks umgestaltet und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts aus Stahlbeton mit Sandsteinverkleidung wiederaufgebaut wurde. Die darunter liegenden Flussufer, breite grüne Wiesen statt Betonböschungen, sind Teil dessen, was das Elbtal einst zu einer denkmalgeschützten Kulturlandschaft machte, und sie bleiben das Herz des lokalen Lebens, wo die Stadt spazieren geht, Rad fährt und sich versammelt, um den Lichtwechsel über dem Wasser zu beobachten.
Wissenswertes
- 1275 Jahr — Hier erstmals dokumentierte Steinbrücke, die älteste Elbquerung Dresdens
- 9 Bögen — Die heutige Brücke, zwischen 1907 und 1910 neu gebaut, überspannt den Fluss in neun sanften Bögen
- 1748 Jahr — Bernardo Bellotto, bekannt als Canaletto, malte die Skyline von diesem Flussufer aus
📍 Terrassenufer, 01067, Dresden