Zwinger
Ein schillernder barocker Lustpalast, der sich um einen weitläufigen Gartnenhof gruppiert, mit seinem goldenen Kronentor, Brunnen und Porzellanglockenspiel, was ihn zum Juwel Dresdens macht. Hinter den verzierten Fassaden verbergen sich einige der größten Kunstsammlungen Deutschlands.
Über diesen Ort
Der Zwinger war nie ein Wohnort. August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, ließ ihn zwischen 1710 und 1728 ausschließlich zum Vergnügen erbauen, als prächtige Bühne für Turniere, Feuerwerke und königliche Hochzeiten. Sein Architekt Matthaeus Daniel Pöppelmann und der Bildhauer Balthasar Permoser schufen eine Sandsteinfantasie und füllten jeden Giebel und jedes Tor mit Nymphen, Satyrn und wirbelnden Putten. Um den Hof herum sind verzierte Pavillons und lange Arkadengalerien angeordnet, vom hoch aufragenden Wallpavillon, gekrönt von dem mythischen Herkules, bis zum zarten Nymphenbad, versteckt in einer grünen Ecke. Fast vollständig durch die Bombardierung im Februar 1945 ausgebrannt, wurde der Komplex geduldig zu seinem ursprünglichen Glanz wiederaufgebaut. Heute beherbergen seine Flügel die Gemäldegalerie Alte Meister, die gefeierte Porzellansammlung und den historischen Mathematisch-Physikalischen Salon.
Wissenswertes
- 1710 Jahr — August der Starke begann seinen Festpalast, der achtzehn Jahre später im Jahr 1728 fertiggestellt wurde
- 40 Glocken — Meißner Porzellanglocken erklingen im Glockenspielpavillon des Innenhofs
- 2 Putten — Die verträumten geflügelten Putten von Raffaels Sixtinischer Madonna leben hier in der Galerie
📍 Theaterplatz 1, 01067, Dresden