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Alsterarkaden

Hamburgs Antwort auf Venedig: strahlend weiße Arkaden entlang der Kleinen Alster, erbaut nach dem Großen Brand von 1842, mit den verwöhnten Schwänen der Stadt, die vorbeigleiten, und versteckten Jugendstil-Fresken in der Mellin-Passage.

Über diesen Ort

Als der Große Brand von 1842 ein Drittel der Altstadt zerstörte, baute Architekt Alexis de Chateauneuf dieses Ufer nicht mit engen Kaufmannshäusern, sondern mit einer luftigen Arkade im venezianischen Stil wieder auf, die 1846 fertiggestellt wurde. Heute säumen die weißen Bögen den Blick über das Rathaus auf der anderen Seite der Kleinen Alster, wo Hamburgs berühmte Schwäne – seit dem Mittelalter Stadteigentum – unter der Balustrade gleiten. Auf halbem Weg führt eine leicht zu übersehende Tür in die Mellin-Passage, Hamburgs älteste überdachte Einkaufspassage mit Jugendstil-Deckenfresken, die bei der Restaurierung wiederentdeckt wurden.

Wissenswertes

  • 1846 Jahr — Die venezianisch anmutenden Arkaden wurden nach dem Großen Brand fertiggestellt
  • 1842 Jahr — Der Große Brand zerstörte ein Drittel der Hamburger Altstadt
  • 1989 Jahr — Ein Brand führte zur Wiederentdeckung der Jugendstil-Fresken der Mellin-Passage

📍 Alsterarkaden 11, 20354, Hamburg

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