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Marktkirche

Das aufragende Backsteinherz von Hannovers wiederaufgebauter Altstadt, dessen stumpfer Turm sich fast neunundneunzig Meter in den Himmel reckt. Von Kriegsruinen wiederaufgebaut, bewacht die Marktkirche einen mittelalterlichen Altar und die größte Glocke Niedersachsens.

Über diesen Ort

Auf dem Hanns-Lilje-Platz neben dem Alten Rathaus gelegen, ist die Marktkirche das geistige Herz Hannovers und das südlichste großartige Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Ihre Fundamente wurden 1347 gelegt und die Hallenkirche um 1366 fertiggestellt, drei Schiffe unter einem einzigen, riesigen Satteldach vereint, alles aus warmrotem Backstein errichtet, da Naturstein in der norddeutschen Tiefebene knapp war. Der bewusst stumpfe Turm, fast neunundneunzig Meter hoch und einer der höchsten in Niedersachsen, wurde als Zeichen bürgerlichen Stolzes und nicht bischöflicher Ambitionen erbaut. 1943 im Oktober durch einen Luftangriff ausgebrannt, wurde die Kirche unter der Leitung des Architekten Dieter Oesterlen originalgetreu wiederaufgebaut und stand 1952 wieder vollständig, was fast alles, was ein Besucher heute sieht, zu einem stillen Akt der Auferstehung macht.

Wissenswertes

  • 97 Meter — Die Höhe des stumpfen Backsteinturms, einer der höchsten in Niedersachsen
  • 1366 Jahr — Die Backsteingotik-Hallenkirche wurde fast zwei Jahrzehnte nach Beginn der Arbeiten fertiggestellt
  • 11 Glocken — Hängen im Turm, angeführt von der Christus- und Friedensglocke, der größten in Niedersachsen

📍 Hanns-Lilje-Platz 11, 30159, Hannover

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