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Fürstenwall-Promenade

Ein grüner, von Linden gesäumter Weg, der hoch über der Elbe angelegt wurde und weithin als erste öffentliche Promenade Deutschlands gefeiert wird. Mittelalterliche Wehrtürme wachen noch immer an seinem Rand und blicken über den Fluss.

Über diesen Ort

Der Fürstenwall erstreckt sich entlang der alten Elbefestigungsanlagen Magdeburgs, zwischen dem Dom, dem Kloster Unser Lieben Frauen und dem weiten Bogen der Elbe. Ab 1722 ließ Prinz Leopold von Anhalt-Dessau, der furchterregende Militärreformer mit dem Spitznamen "Alter Dessauer", die enge Doppelwallanlage namens Zwinger auffüllen und mit Linden bepflanzen, wodurch ein schattiger, bis zu zwölf Meter breiter Spazierweg für die Bürger der Stadt eröffnet wurde. Er gilt als Deutschlands erste bürgerliche Promenade, ein Ort, der nicht der Kriegsführung, sondern der Erholung diente. Zwei kräftige mittelalterliche Türme sind von der Festung aus dem Jahr 1430 erhalten geblieben, und heute teilen sich Spaziergänger den Weg mit modernen Skulpturen, Bänken und einem der schönsten Ausblicke auf den Fluss in der ganzen Stadt.

Wissenswertes

  • 1722 Jahr — Prinz Leopold von Anhalt-Dessau begann, die alten Wallanlagen in einen öffentlichen Spazierweg zu verwandeln
  • 12 Meter — Die Breite der von Bäumen gesäumten Promenade, die auf den aufgeschütteten Befestigungsanlagen über der Elbe angelegt wurde
  • 1430 Jahr — Die erhaltenen Wehrtürme Kiek in de Köken und Hinter der Möllenvogtei wurden erbaut

📍 Fürstenwall 3b, 39104, Magdeburg

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