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St. Johanniskirche (Johanniskirche)

Magdeburgs älteste Pfarrkirche, in der Martin Luther einst die Reformation predigte, ihre Doppeltürme ein hartnäckiger Überlebender von tausend Jahren Feuer und Krieg.

Über diesen Ort

Die Johanniskirche, die etwas abseits des Alten Marktes aufragt, ist die älteste Pfarrkirche Magdeburgs und eines der widerstandsfähigsten Gebäude einer Stadt, die öfter als fast jede andere in Europa zerstört und wieder aufgebaut wurde. Erstmals 941 urkundlich erwähnt, als König Otto der Große eine Kirche an diesem Ort den Mönchen des Klosters St. Moritz schenkte, brannte sie, fiel und erhob sich wieder durch das Feuer von 1207, die Plünderung Magdeburgs im Jahr 1631 und schließlich einen alliierten Luftangriff im Jahr 1945, der nur ihre verkohlte Hülle und Doppeltürme übrig ließ. Ihre berühmteste Stunde schlug 1524, als Martin Luther selbst hier predigte und die ganze Stadt zur protestantischen Konfession brachte. Die sorgfältig rekonstruierte und 1999 neu geweihte Kirche beherbergt keine Gottesdienste mehr, sondern dient als Konzert- und Veranstaltungssaal, während ihr besteigbarer Südturm einen der schönsten Panoramablicke über die Elbestadt bietet.

Wissenswertes

  • 941 Jahr — Erstmals erwähnt, als Otto der Große die Kirche den Mönchen des Klosters St. Moritz schenkte
  • 1524 Jahr — Martin Luther predigte hier und brachte Magdeburg zur Reformation
  • 277 Stufen — Steigen Sie über den Südturm zu einer Aussichtsplattform 52 Meter über der Altstadt

📍 Johannisbergstraße 1, 39104, Magdeburg

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