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Karlsplatz & Karlstor

Münchens prächtigstes erhaltenes Stadttor, das gotische Karlstor, bewacht den westlichen Eingang zur Altstadt vom stets belebten Platz, den die Einheimischen liebevoll Stachus nennen. Seine Doppeltürme und sprudelnden Brunnen heißen Reisende seit mehr als sieben Jahrhunderten in der Stadt willkommen.

Über diesen Ort

Der Karlsplatz, den fast jeder Münchner einfach Stachus nennt, ist einer der lebhaftesten Verkehrsknotenpunkte der Stadt und das klassische westliche Tor zur Fußgängerzone der Altstadt. Den Platz dominiert das Karlstor, ein gotisches Tor, das erstmals 1301 als Neuhauser Tor in den Aufzeichnungen erscheint und als Teil von Münchens zweiter mittelalterlicher Befestigungsanlage zum Schutz einer schnell wachsenden Stadt erbaut wurde. 1791 wurde es nach Karl Theodor, Kurfürst von Bayern, umbenannt, der dem Platz ebenfalls seinen Namen gab. Das Tor hatte einst einen hohen Mittelturm, aber eine Schießpulverexplosion im Jahr 1857 zerstörte ihn, sodass nur die beiden flankierenden Türme übrig blieben, die einige Jahre später im neugotischen Stil wieder aufgebaut wurden. Die eleganten geschwungenen Gebäude, die den Platz einrahmen, wurden um 1900 hinzugefügt, und vor dem Tor spielt im Sommer ein Brunnen und im Winter erscheint eine Eisbahn, was diesen historischen Schwellenwert zu einer Bühne für das Münchner Alltagsleben macht.

Wissenswertes

  • 1301 Jahr — Erstmals dokumentiert als Neuhauser Tor, Teil der zweiten Stadtmauer Münchens
  • 1857 Jahr — Eine Schießpulverexplosion zerstörte den hohen Mittelturm, sodass nur die beiden Seitentürme übrig blieben
  • 199 Düsen — Der Karlsbrunnen schießt im Sommer fast zweihundert Wasserstrahlen vor dem Tor in die Höhe

📍 Neuhauser Straße 47, 80331, München

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