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Odeonsplatz, Feldherrnhalle & Theatinerkirche

Ein prächtiger Platz im italienischen Stil, wo eine florentinische Loggia und eine dottergelbe Barockkirche das Tor zum Münchner Königsviertel säumen. Hier fand auch der Hitlerputsch von 1923 sein blutiges Ende und hinterließ eine tiefe Narbe in der deutschen Geschichte.

Über diesen Ort

Der im frühen 19. Jahrhundert für König Ludwig I. angelegte Odeonsplatz ist einer der theatralischsten Orte Münchens, ein Ort, an dem man laut Einheimischen ein Stück Italien spüren kann. Seine Südseite wird von der Feldherrnhalle, einer offenen Loggia aus goldenem Stein, abgeschlossen, die zwischen 1841 und 1844 erbaut und direkt nach der Loggia dei Lanzi in Florenz gestaltet wurde, komplett mit Bronzestatuen der Feldherren Tilly und Wrede sowie zwei 1906 hinzugefügten Wächterlöwen. Daneben leuchtet die Theatinerkirche, die dem Heiligen Cajetan geweiht ist, deren leuchtend gelbe Mauern und 71 Meter hohe Kuppel sie zur ersten echten Barockkirche nördlich der Alpen machten. Doch dieser elegante Platz birgt auch eine schwere Erinnerung, denn hier wurde am 9. November 1923 Adolf Hitlers gescheiterter Hitlerputsch von Polizeikugeln niedergeschlagen. Zusammen verschmelzen diese Monumente königlichen Glanz, italienische Kunstfertigkeit und eine nüchterne Erinnerung an das Jahrhundert, das folgte.

Wissenswertes

  • 71 Meter — Höhe der hoch aufragenden Barockkuppel der Theatinerkirche
  • 1844 Jahr — Die Feldherrnhalle wurde fertiggestellt und ehrte die bayerische Armee
  • 20 tot — Sechzehn Putschisten und vier Polizisten kamen bei der Schießerei von 1923 hier ums Leben

📍 Odeonsplatz, 80333, München

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