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St. Johanner Markt

Das lebendige Herz der Saarbrücker Altstadt, ein langgestreckter barocker Platz, auf dem zwischen Cafés, Bistros und pastellfarbenen Bürgerhäusern noch immer ein eleganter Brunnen aus der Stengel-Zeit plätschert.

Über diesen Ort

Dieser Marktplatz, der sich als schmales, leicht unregelmäßiges Rechteck durch den Stadtteil St. Johann erstreckt, ist seit sieben Jahrhunderten das soziale und kommerzielle Zentrum der Stadt. St. Johann erhielt 1322 das Stadtrecht – dank seiner Lage am Saarübergang und am Schnittpunkt der alten Handelsstraßen von Metz nach Mainz sowie von Straßburg nach Trier. Der Dreißigjährige Krieg zerstörte zwar den Großteil der mittelalterlichen Bausubstanz, doch unter Fürst Wilhelm Heinrich erstand der Platz Mitte des 18. Jahrhunderts im Barockstil neu, eingerahmt von repräsentativen Bürgerhäusern, die vom Hofarchitekten Friedrich Joachim Stengel inspiriert wurden. In seiner Mitte steht der berühmte Marktbrunnen von 1759. Seit 1978 ist das gesamte Viertel eine Fußgängerzone, und heute beleben Boutiquen, Weinstuben und Außengastronomie den Platz, was ihn wie das Freiluft-Wohnzimmer Saarbrückens wirken lässt.

Wissenswertes

  • 1322 Jahr — St. Johann erhielt seine Stadtrechte durch einen Freiheitsbrief
  • 1759 Jahr — Der barocke Marktbrunnen ging aus einem Entwurfswettbewerb hervor, den Stengel gewann.
  • 1978 Jahr — Die Altstadt wurde zur Fußgängerzone, eröffnet am ersten Mai.

📍 St. Johanner Markt 29, 66111, Saarbrücken

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