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Altstadtgassen (Buschstraße)

Ein Gewirr aus krummen Kopfsteinpflastergassen südlich des Marktplatzes, wo sich Schwerins ältestes Fachwerkhaus über den Gehweg neigt. Dies ist das mittelalterliche Herz der Stadt – gemütlich, windschief und voller kleiner Überraschungen.

Über diesen Ort

Die Buschstraße und ihre Nachbargassen, die man durch einen schmalen Durchgang am Marktplatz erreicht, bewahren den intimen Charakter des alten Schwerin. Die Stadt wurde 1160 gegründet, und ihr ursprüngliches Straßennetz folgt im Wesentlichen noch immer dem mittelalterlichen Grundriss, auch wenn der große Brand von 1651 fast jedes Holzgebäude vernichtete. Die Häuser, die aus der Asche entstanden, sind stattliche barocke Giebelhäuser, doch zwischen ihnen hat sich das Kommodenhäuschen in der Buschstraße 15 erhalten – ein winziges Fachwerkhäuschen aus dem Jahr 1698, dessen vorkragendes Obergeschoss so weit herausragt, dass Passanten unwillkürlich den Kopf einziehen. Mit seinen niedrigen Türstürzen, dem unebenen Kopfsteinpflaster und den in der Dämmerung leuchtenden Schaufenstern ist dieses Viertel der perfekte Ort, um langsamer zu werden und das Alter der Stadt unter den eigenen Füßen zu spüren.

Wissenswertes

  • 1698 Jahr — Geschnitzt am Giebel des Kommodenhäuschens, Schwerins ältestem erhaltenen Fachwerkhaus
  • 1 Meter — Wie weit das Obergeschoss des Häuschens über die Gasse ragt, niedrig genug, dass sich Passanten bücken müssen
  • 1651 Jahr — Der große Brand, der die mittelalterliche Altstadt verwüstete und diese Gassen in ihre heutige Form umgestaltete

📍 Buschstraße 14, 19053, Schwerin

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