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Pfaffenteich

Ein schimmernder, rechteckiger See mitten im Herzen von Schwerin, umgeben von einer breiten Promenade prächtiger Stadthäuser aus dem 19. Jahrhundert. Die Einheimischen nennen ihn liebevoll ihre „kleine Binnenalster“, nach dem berühmten Stadtsee in Hamburg.

Über diesen Ort

Der Pfaffenteich ist Schwerins beliebtetes städtisches Gewässer, ein ruhiges Rechteck von rund zwölf Hektar, das direkt im Stadtgefüge liegt und nicht außerhalb zwischen den umliegenden Seen. Sein Name, der sich frei als „Priesterteich“ übersetzen lässt, erinnert an die mittelalterliche Geistlichkeit des nahe gelegenen Doms, die an seinem Ostufer Gärten bewirtschaftete. Er ist gar kein natürlicher See, sondern ein Mühlenteich, der bereits im zwölften Jahrhundert durch das Aufschütten eines Damms entstand, um Wasser zu stauen und eine Mühle anzutreiben. Im neunzehnten Jahrhundert verwandelte die Stadt den Arbeitsteich in ein elegantes Prunkstück, legte die baumgesäumte Promenade an und versah die Ufer mit stattlichen Gründerzeitfassaden. Das unumstrittene Wahrzeichen ist hier das Arsenal, ein märchenhaftes, schlossartiges Backsteingebäude am Westufer, während eine winzige historische Personenfähre jeden Sommer noch immer die beiden Ufer miteinander verbindet.

Wissenswertes

  • 12.3 Hektar — Die Oberfläche dieses künstlichen Mühlteichs, gesäumt von einer breiten Lindenpromenade
  • 1924 Jahr — Die kleine Personenfähre „Petermännchen“ überquert den See jeden Sommer seit
  • 6 Millionen Backsteine — Ungefähr die Zahl, die für die Errichtung des tudorgotischen Arsenals am Westufer verwendet wurde

📍 Alexandrinenstraße, 19055, Schwerin

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