Schweriner Schloss
Auf einer eigenen Insel im schimmernden Schweriner See gelegen, wird dieses romantische Schloss mit seinen goldenen Türmchen und honigfarbenen Türmen oft als das Neuschwanstein des Nordens bezeichnet. Es ist das Kronjuwel Schwerins und der historische Sitz der Großherzöge von Mecklenburg.
Über diesen Ort
Seit fast tausend Jahren wird eine Insel im Schweriner See von einer Festung gekrönt, und das glanzvolle Bauwerk, das heute dort steht, ist eines der bedeutendsten Schlösser des Historismus in ganz Deutschland. Errichtet größtenteils zwischen 1845 und 1857 unter dem Hofbaumeister Georg Adolf Demmler, entlehnte es seine romantische Silhouette aus Kuppeln, Türmen und Zinnen den Märchenschlössern des französischen Loire-Tals, allen voran dem großen Château de Chambord. Hinter seinen reich verzierten Fassaden verbergen sich hunderte aufwendig gestalteter Räume mit vergoldeten Schnitzereien, Intarsienböden und Stuckdecken, die einst als Residenz der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin dienten. Seit 1990 dient es als Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, und 2024 wurden das Schloss und sein Ensemble in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Umgeben vom kunstvollen Burggarten und gespiegelt im ruhigen Wasser des Sees bleibt es ein dauerhaftes Wahrzeichen der Stadt.
Wissenswertes
- 1857 Jahr — Großherzog Friedrich Franz II. bezog das neu fertiggestellte Schloss
- 653 Räume — Füllt das Schloss hinter seinen verzierten Fassaden, obwohl Besucher nur einen Bruchteil besichtigen
- 2024 Jahr — Das Schloss und sein Residenzensemble wurden als UNESCO-Welterbe eingetragen
📍 Lennéstraße 1, 19053, Schwerin