Über diesen Ort
Zwischen der Dorotheenstraße und dem Alten Schloss gelegen, ist die Stuttgarter Markthalle eine der schönsten Markthallen Deutschlands und ein denkmalgeschütztes Bauwerk. 1914 nach Entwürfen des jungen Architekten Martin Elsaesser eröffnet, ersetzte sie die alten Blumen- und Gemüsehallen der Stadt durch ein auffallend modernes Bauwerk, das sich hinter einer sanften Jugendstilfassade aus Arkaden, Erkern und kleinen Türmchen verbirgt. Im Inneren öffnet sich eine einzige riesige Halle ganz ohne eine stützende Säule; ihr Glasdach wird von einem ausgeklügelten Rahmen aus Stahlbetonträgern getragen, der die Stände der Händler mit Tageslicht durchflutete. Mehr als ein Jahrhundert später herrscht hier noch immer reges Treiben für Genießer: Auf den Emporen reihen sich mediterrane Delikatessen, regionale Erzeugnisse, edle Weine und kleine Restaurants, in denen Käufer bei einem Kaffee oder einem Glas schwäbischem Wein verweilen.
Wissenswertes
- 1914 Jahr — Die Jugendstil-Markthalle öffnete am 31. Januar ihre Pforten
- 77 Architekten — Nahm 1910 am Entwurfswettbewerb teil, den Martin Elsaesser gewann
- 1.85 Millionen Mark — Die Goldmark-Summe, die für den Bau der säulenfreien, glasüberdachten Halle ausgegeben wurde
📍 Dorotheenstraße 4, 70173, Stuttgart