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Staatsgalerie Stuttgart

Zwei aufeinanderprallende Gebäude teilen sich hier eine Adresse: ein ruhiger klassizistischer Palast aus dem Jahr 1843 und James Stirlings überaus farbenfroher postmoderner Flügel aus dem Jahr 1984. Zusammen bilden sie eines der großen Kunstmuseen Europas.

Über diesen Ort

Als Ankerpunkt der Stuttgarter Kulturmeile ist die Staatsgalerie eigentlich zwei Museen im Dialog. Die ursprüngliche Alte Staatsgalerie wurde 1843 als ruhiger klassizistischer Palast aus hellem Stein eröffnet – eine der frühesten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. Daneben fügte der Architekt James Stirling 1984 seine kühne Neue Staatsgalerie an, ein Gebäude aus honigfarbenem Travertin um eine Freiluftrotunde, versehen mit knallpinken und leuchtend blauen Handläufen sowie einem grünen Kautschukboden. Eine öffentliche Rampe führt direkt durch das Gelände, sodass selbst Passanten kostenlos über den Hügel spazieren können. Im Inneren warten rund fünftausend Gemälde und Skulpturen, von Alten Meistern über Picasso und Matisse bis hin zu einem ganzen Raum für Joseph Beuys, neben den beliebten Figurinen aus Oskar Schlemmers Triadischem Ballett.

Wissenswertes

  • 1843 Jahr — Die ursprüngliche klassizistische Galerie wurde als eines der ersten öffentlichen Kunstmuseen Deutschlands eröffnet.
  • 5000 Kunstwerke — Gemälde und Skulpturen füllen die Sammlung, getragen von über 400.000 Arbeiten auf Papier
  • 7 Figurinen — Oskar Schlemmers Figuren des Triadischen Balletts gehören zu den gefeierten Höhepunkten der Sammlung

📍 Konrad-Adenauer-Straße 30, 70173, Stuttgart

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