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Kaiser-Friedrich-Therme

Hinter einer eleganten Jugendstilfassade verbirgt sich das prunkvollste Badehaus Wiesbadens, 1913 von Kaiser Wilhelm II. auf den Fundamenten eines antiken römischen Bades eröffnet. Dampf steigt durch majolikagekachelte Säle auf, gespeist von einer der heißen Quellen der Stadt.

Über diesen Ort

Die Kaiser-Friedrich-Therme ist das prächtigste erhaltene Denkmal der Wiesbadener Badekultur, ein Jugendstilpalast aus Marmor, Mosaik und aufsteigendem Dampf. Zwischen 1910 und 1913 nach Plänen des Architekten August Pauly errichtet, wurde sie von Kaiser Wilhelm II. gefördert, der fand, dass einer der bedeutendsten Kurorte Europas noch immer kein wirklich öffentliches Badehaus besaß. Bei ihrer Eröffnung 1913 wurde das Bad zu Ehren seines Vaters benannt, Kaiser Friedrich III. Bei den Bauarbeiten stießen die Arbeiter auf die Fundamente eines römischen Schwitzbades, was bestätigte, dass schon die Soldaten von Aquae Mattiacorum vor fast zweitausend Jahren hier gebadet hatten. Heute bietet die Therme ein komplettes Irisch-Römisches Baderitual durch eine Abfolge von Warmlufträumen, Dampfbädern und Kaltwasserbecken, gespeist von der heißen Adlerquelle. Ihre Krönung ist ein gewölbter Schwitzsaal, ausgekleidet mit schimmernden Majolikafliesen, der zu den schönsten Baderäumen Deutschlands zählt.

Wissenswertes

  • 1913 Jahr — Kaiser Wilhelm II. eröffnete hier Wiesbadens erstes öffentliches Thermalbad
  • 64.6 °C — Die Temperatur der heißen Adlerquelle, die die Bäder noch immer speist
  • 1910 Jahr — Der Bau begann im Jugendstil nach Plänen des Architekten August Pauly

📍 Langgasse 38-40, 65183, Wiesbaden

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