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Kurhaus & Spielbank

Das glanzvolle Herz der Kurstadt Wiesbaden, ein Vergnügungspalast der Belle Époque, gekrönt von einer hoch aufragenden Kuppel und geziert von sechs mächtigen Säulen an der Front. Hinter seiner imposanten Fassade liegt das Casino, in dem Dostojewski einst ein Vermögen verspielte.

Über diesen Ort

Das Kurhaus, das stolz am Kopf der Wilhelmstraße steht, ist das architektonische Prunkstück Wiesbadens und ein Denkmal für seine goldene Ära als Weltkurort. Erbaut zwischen 1905 und 1907 vom Münchner Architekten Friedrich von Thiersch, ersetzte es ein bescheideneres früheres Kurhaus und kostete kolossale sechs Millionen Goldmark. Sein neoklassizistischer Portikus trägt die lateinische Inschrift Aquis Mattiacis zu Ehren des antiken Stammes der Mattiaker, die als Erste in diesen heißen Quellen badeten. Im Inneren zeugen Marmorsäle, eine einundzwanzig Meter hohe Foyerkuppel und ein prächtiger Konzertsaal von kaiserlichem Ehrgeiz, während die angrenzende Spielbank die Spieltradition mit einigen der höchsten Roulette-Einsätze Deutschlands am Leben erhält. Als Kaiser Wilhelm II. das Gebäude eröffnete, erklärte er es zum schönsten Kurhaus der Welt.

Wissenswertes

  • 6 Millionen Goldmark — Die kolossale Summe, die zwischen 1905 und 1907 für den Bau des neuen Kurhauses ausgegeben wurde
  • 1907 Jahr — Kaiser Wilhelm II. eröffnete es und nannte es das schönste Kurhaus der Welt
  • 1350 Sitzplätze — Die Kapazität des prächtigen Friedrich-von-Thiersch-Konzertsaals im Inneren

📍 Kurhausplatz 1, 65189, Wiesbaden

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