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True Crime Wien

Attentäter, Meisterspione und tödliche Verschwörungen

2.0hDauer
2.7 kmDistanz
52 minHörzeit
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True Crime Wien
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Worum geht's bei diesem Spaziergang?

Willkommen in Wien, der glitzernden Kaiserstadt der Paläste, Walzer und Kaffeehaus-Eleganz. Doch hinter den vergoldeten Fassaden des ersten Bezirks verbirgt sich eine andere Wien – eine Stadt der Attentäter und Spione, der vergifteten Pralinen und brennenden Gerichtsgebäude, der Skandale, die ein Imperium erschütterten. Auf diesem Spaziergang lüften wir die kaiserliche Fassade und folgen der Spur der berüchtigtsten Verbrechen der Hauptstadt, indem wir an den Orten stehen, an denen die Geschichte dunkel wurde.

Was du sehen wirst

  1. 1

    Das Urteil, das brannte – Justizpalast

    Gerichtsgebäude

    Hinter seiner ruhigen neu-renaissance Fassade verbirgt der Wiener Justizpalast die Erinnerung an den 15. Juli 1927, als ein schockierender Freispruch von drei Mördern eine wütende Menge dazu brachte, das Gebäude anzuzünden, und Polizeigewehre 89 Demonstranten auf den Straßen töteten.

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  2. 2

    Mord in Loge 2 – Burgtheater

    Theater

    Am 8. Mai 1925, während die Sturmszene von Peer Gynt auf der Bühne tobte, erhob sich eine junge Frau in einer Theaterloge und feuerte sechs Schüsse auf den mazedonischen Revolutionär Todor Panitsa ab – der einzige Mord, der jemals in Wiens großem Burgtheater begangen wurde.

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  3. 3

    Das Graue Haus (Landesgericht für Strafsachen)

    Gerichtsgebäude

    Hinter der endlosen grauen Fassade des Wiener Strafgerichts verbirgt sich der tödlichste Raum der Stadt: eine umgebaute Lagerkammer, in der das NS-Regime 1.219 Menschen guillotinierte, und der Hof, auf dem Österreich 1950 seine allerletzte Hinrichtung vollstreckte.

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  4. 4

    Ehemaliger OPEC-Hauptsitz (Universitätsring 10)

    Gebäude

    Am 21. Dezember 1975 stürmten Carlos, der Schakal, und seine sechsköpfige Kommandoeinheit den OPEC-Hauptsitz an dieser Ringstraßenadresse, ermordeten drei Menschen und nahmen 62 Geiseln, darunter elf der mächtigsten Ölminister der Welt.

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  5. 5

    Attentat auf den Kaiser – Mölker Bastei

    Denkmal

    Die Mölker Bastei ist einer der letzten erhaltenen Wallgräben der abgerissenen Wiener Stadtmauern, dieselbe Promenade, auf der ein ungarischer Schneider 1853 ein geschärftes Küchenmesser in den Hals des jungen Kaisers Franz Joseph trieb. Nur ein steifer Uniformkragen trennte die Klinge vom Ende des Habsburgerreiches.

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  6. 6

    Ehemaliges Hotel Klomser (Herrengasse 19)

    Gebäude

    Hinter der barocken Fassade des Palais Batthyány befand sich einst das elegante Hotel Klomser, wo im Mai 1913 Oberst Alfred Redl, der Leiter der Spionageabwehr des Kaiserreichs, als russischer Meisterspion entlarvt wurde. Kameraden ließen eine geladene Browning-Pistole in seinem Zimmer zurück und gingen hinaus, womit der größte Spionageskandal des Jahrhunderts mit einem einzigen Schuss beendet wurde.

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  7. 7

    Ermordung Dollfuß – Bundeskanzlei

    Gebäude

    Hinter der Barockfassade der österreichischen Bundeskanzlei erschossen Nazi-Putschisten in gestohlenen Uniformen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß am 25. Juli 1934 und ließen den sterbenden Diktator dann auf einem Sofa ausbluten, während sie ihm einen Arzt und einen Priester verweigerten.

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  8. 8

    Die Lucona-Morde – Demel (Kohlmarkt 14)

    Café

    Hinter den vergoldeten Fenstern der kaiserlichen Lieblingskonditorei plante deren Besitzer Udo Proksch Österreichs berüchtigtsten Versicherungsbetrug: 1977 ließ er den Frachter Lucona für eine Auszahlung von 212 Millionen Schilling sprengen und schickte sechs Seeleute auf den Grund des Indischen Ozeans.

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