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Dunkle Geschichte — Berlin unter dem Dritten Reich

Ein Gedenkweg durch das Herz der Nazi-Hauptstadt.

3.0hDauer
2.6 kmDistanz
38 minHörzeit
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Dunkle Geschichte — Berlin unter dem Dritten Reich
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Worum geht's bei diesem Spaziergang?

Willkommen zu einer schwierigen, aber notwendigen Reise durch das Herz Berlins. Nachdem Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, wurde diese Stadt zur Hauptstadt und zur Bühne der nationalsozialistischen Diktatur. Auf diesem Gedenkweg zeichnen wir diese Geschichte auf einer einzigen Linie durch Mitte nach: der Reichstagsbrand und die Machtergreifung, die geplante monumentale Hauptstadt Albert Speers, der Terrorapparat, der von der Wilhelmstraße aus betrieben wurde, und die Gestapo- und SS-Zentrale, die Verfolgung und Deportation der Berliner Juden und der Fall der Stadt im Jahr 1945. Dies ist keine Unterhaltung, sondern ein Gedenkweg. An den Gedenkstätten, die wir besuchen, bitten wir um ein respektvolles Verhalten.

Was du sehen wirst

  1. 1

    Bahnhof Friedrichstraße

    Start

    Einer der belebtesten Bahnhöfe Berlins und Treffpunkt für unseren Spaziergang. Unter seinem Trubel verbirgt sich eine geteilte Erinnerung, denn dieser Bahnhof war sowohl ein Tor zur Rettung für jüdische Kinder als auch später ein Transitpunkt für die Deportation der Berliner Juden.

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  2. 2

    Denkmal „Züge ins Leben – Züge in den Tod“

    Denkmal

    Eine Bronzegruppe von sieben Kindern steht vor dem Bahnhof Friedrichstraße, eingefroren zwischen zwei Schicksalen. Zwei Figuren blicken in Richtung der Züge, die sie in Sicherheit nach England brachten, während fünf sich in die andere Richtung wenden, zu den Zügen, die die jüdischen Kinder Berlins in den Tod brachten.

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  3. 3

    Reichstagsgebäude

    Wahrzeichen

    Der Sitz der deutschen Demokratie, gekrönt von einer leuchtenden Glaskuppel. In einer Winternacht 1933 brannte dieses Gebäude nieder und gab dem NS-Regime den Vorwand, den es brauchte, um die Republik zu demontieren.

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  4. 4

    Sowjetisches Ehrenmal (Tiergarten)

    Denkmal

    Eine geschwungene Kolonnade, gekrönt von einem hoch aufragenden bronzenen Rotarmisten, flankiert von zwei T-34-Panzern und Feldgeschützen. Es markiert die Gräber von mehr als 2.000 sowjetischen Soldaten, die bei der Einnahme Berlins 1945 gefallen sind.

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  5. 5

    Brandenburger Tor

    Wahrzeichen

    Berlins neoklassizistisches Triumphportal, gekrönt von der Quadriga, wurde nach 1933 zur Kulisse für NS-Propaganda und 1945 zu einer ramponierten Ruine an der Frontlinie. Heute steht es als Denkmal für die Größe der Stadt und ihre Katastrophe.

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  6. 6

    Akademie der Künste (Pariser Platz 4)

    Gebäude

    Hinter einer riesigen modernen Glasfassade am Pariser Platz stehen die erhaltenen Hallen der alten Preußischen Akademie der Künste. Ab 1937 wurden diese Räume von Albert Speer, Hitlers Chefarchitekt, übernommen, um die megalomanischen Pläne für eine Nazi-Welthauptstadt namens Germania auszuarbeiten.

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  7. 7

    Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal)

    Mahnmal

    Ein riesiges, welliges Feld aus 2.711 grauen Betonstelen südlich des Brandenburger Tors. Dies ist Deutschlands zentrales Mahnmal für die bis zu sechs Millionen im Holocaust ermordeten Juden, mit einem unterirdischen Ort der Information darunter.

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  8. 8

    Ort des Führerbunkers

    Historischer Ort

    Ein gewöhnlicher Wohnparkplatz ist alles, was den Ort markiert, an dem Adolf Hitler die letzten Kriegswochen verbrachte und am dreißigsten April 1945 Selbstmord beging. Eine einzige bescheidene Informationstafel ist die einzige Anerkennung dessen, was darunter begraben liegt.

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  9. 9

    Wilhelmstraße (Ministerialviertel)

    Straße

    Einst die administrative Wirbelsäule des deutschen Staates, war diese unscheinbare Straße der Ort, an dem die NS-Diktatur regiert wurde. Die Reichskanzlei, das Außenministerium und Goebbels' Propagandaministerium standen hier alle nur wenige Schritte voneinander entfernt.

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  10. 10

    Niederkirchnerstraße — Görings Reichsluftfahrtministerium

    Gebäude

    Ein riesiger, festungsartiger Regierungsblock, der Hermann Görings Reichsluftfahrtministerium und das Hauptquartier der Luftwaffe war. Eines der ganz wenigen großen Nazigebäude im Zentrum Berlins, das den Krieg fast unversehrt überstand, ragt es noch heute über die Straße.

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  11. 11

    Topographie des Terrors

    Ende

    Auf dem Boden, auf dem die Gestapo und die SS einst eine kontinentweite Verfolgungsmaschinerie lenkten, legt dieses Dokumentationszentrum den Terror offen. Ein offener Graben mit ausgegrabenen Kellerwänden verläuft unter einer schlichten grauen Halle, neben dem längsten erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer im Stadtzentrum.

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