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Hamburg 1933-1945: Diktatur, Feuersturm, Gedenken
NS-Terror, die Deportationen und der Feuersturm von 1943, nachgezeichnet durch das alte Herz Hamburgs.
Worum geht's bei diesem Spaziergang?
Willkommen zu einer nüchternen und respektvollen Reise durch das alte Herz Hamburgs, die die Jahre zwischen 1933 und 1945 nachzeichnet. Dies ist kein Spaziergang zu Ehrenmonumenten, sondern des Gedenkens. Gemeinsam werden wir den Bogen von Diktatur, Verfolgung und Zerstörung verfolgen: von der Machtergreifung der Nationalsozialisten und dem Gestapo-Hauptquartier im Stadthaus, vorbei an den Kirchen, die den Feuersturm überlebten, und den Kontorhäusern, bis zu den Bahnsteigen, von denen Hamburgs jüdische Bürger, Roma und Sinti deportiert wurden. Im Mittelpunkt steht das ausgebombte Mahnmal St. Nikolai, das an den Feuersturm der Operation Gomorrha im Juli 1943 erinnert. Wir gehen langsam und wir gehen, um uns zu erinnern.
Was du sehen wirst
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1
Stadthaus (Gedenkort Stadthaus)
Gedenkstätte
Eine elegante Arkade aus hellem Stein, die einst die meistgefürchtete Adresse Norddeutschlands war, der Sitz der Hamburger Gestapo. Heute bewahrt eine kleine Gedenkstätte die Erinnerung an diejenigen, die hinter ihren Mauern verhört und gefoltert wurden.
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2
Rathausmarkt
Platz
Hamburgs großer Stadtplatz vor dem prunkvollen Rathaus, eine öffentliche Bühne, die die Nazis in Adolf-Hitler-Platz umbenannten und für Hitlers Balkonreden mit Hakenkreuzfahnen schmückten. Von den schlimmsten Zerstörungen des Feuersturms von 1943 verschont, nahm er seinen alten Namen und seine Demokratie erst nach dem Krieg leise wieder an.
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3
Mahnmal St. Nikolai
Mahnmal
Ein hoch aufragender neugotischer Turm, der aus der zerstörten Hülle einer ausgebombten Kirche aufragt und als Ruine erhalten wurde, damit Hamburg den Feuersturm von 1943 niemals vergessen kann.
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4
Trostbrücke
Wahrzeichen
Hamburgs älteste benannte Brücke wölbt sich ruhig über das Nikolaifleet und verbindet die mittelalterliche Alt- und Neustadt. Daneben stand einst das Rathaus, in dem sich eine freie Hansestadt über fünfhundert Jahre lang selbst regierte.
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5
Hauptkirche St. Petri
Kirche
Hamburgs älteste erhaltene Pfarrkirche ragt mit ihrer Kupferkuppel 132 Meter über die Altstadt empor, und ihr bronzener Löwenkopf-Türgriff wird seit 1342 von Händen poliert. Im Juli 1943 überstand die Kirche den Feuersturm fast unversehrt, während die Straßen um sie herum brannten.
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6
Hauptkirche St. Jacobi
Kirche
Eine mittelalterliche Pilgerkirche, die den Großen Brand von 1842 überlebte, nur um im Juni 1944 durch Bomben zerstört zu werden, während ihre berühmte Arp-Schnitger-Orgel entkam, weil die Pfeifen rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden waren.
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7
Chilehaus
Wahrzeichen
Ein hoch aufragender Keil aus dunklem Klinker, dessen östliche Ecke sich wie der scharfe Bug eines großen Schiffes erhebt. Hinter seiner gefeierten Silhouette verbergen sich leisere und härtere Geschichten aus den Jahren, als Hamburg unter einer Diktatur lebte.
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8
Meßberghof
Gebäude
Ein prächtiges Backstein-Bürogebäude im Kontorhausviertel Hamburgs, das eine der dunkelsten Adressen der NS-Zeit verbarg. Hinter seiner schönen expressionistischen Fassade saß die Firma, die das Zyklon B lieferte, das zur Ermordung von Millionen verwendet wurde.
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9
denk.mal Hannoverscher Bahnhof (Lohseplatz)
Mahnmal
Ein stilles Mahnmal in der HafenCity im Lohsepark markiert den Standort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs, von wo zwischen 1940 und 1945 mehr als 8.000 Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma deportiert wurden. Ein abgesenkter Weg namens Fuge zeichnet die alten Bahngleise nach bis zu den Überresten des Gleises 2.
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