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Residenzplatz & der Pferdebrunnen

Salzburgs prachtvollster Barockplatz, geprägt von einem aufragenden Brunnen, dessen vier Marmorpferde Maria nass spritzt, während sie „I Have Confidence“ singt. Eine Bühne für den sonnigsten Moment des Films und für einen der dunkelsten der Stadt.

Über diesen Ort

Der Residenzplatz ist das zeremonielle Herz der Salzburger Altstadt – ein breiter Barockplatz, der um 1600 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich angelegt wurde, der ein ganzes mittelalterliches Viertel abreißen ließ, um Platz für ihn zu schaffen. An seiner Westseite steht die Alte Residenz, der prunkvolle Palast der regierenden Fürsterzbischöfe, und gegenüber die Neue Residenz mit ihren Arkaden und dem berühmten Glockenspiel. In der Mitte erhebt sich der Residenzbrunnen aus hellem Untersberger Marmor, der 1661 fertiggestellt wurde und oft als der größte Barockbrunnen nördlich der Alpen bezeichnet wird. Für Fans von „The Sound of Music“ ist der Platz heiliger Boden – der Ort, an dem Maria während „I Have Confidence“ die Brunnenpferde tätschelt. Doch dasselbe Kopfsteinpflaster war 1938 Zeuge einer Bücherverbrennung der Nationalsozialisten, und die meisten Salzburger eilen heute darüber hinweg, ohne an den Film zu denken. Diese Kollision von zuckersüßem Filmmythos und realer, unbequemer Geschichte ist Salzburg, eingefangen auf einem einzigen Platz.

Wissenswertes

  • 1661 Jahr — Der Residenzbrunnen wurde aus glänzendem Untersberger Marmor fertiggestellt
  • 15 Meter — Höhe des Brunnens, einer der größten Barockbrunnen nördlich der Alpen
  • 4 Pferde — Marmorpferde speien am Sockel Wasser, eines davon wird auf der Leinwand von Maria getätschelt

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