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The Sound of Music Salzburg
Der Lieblingsfilm der Welt – in der einen Stadt, die über ihn nur die Schultern zuckt.
Worum geht's bei diesem Spaziergang?
Willkommen in Salzburg, einer Stadt, die weltberühmt für einen Film ist, den ihre eigenen Einwohner kaum zur Kenntnis nehmen. „The Sound of Music“ (1965) ist eine kulturelle Institution in den USA, Großbritannien und weiten Teilen Asiens und zieht jedes Jahr mehr als 300.000 Pilger an, um den Spuren von Maria, den von Trapp-Kindern und „Do-Re-Mi“ zu folgen. Doch in Österreich ist er ein echter blinder Fleck: Bei seiner kurzen Veröffentlichung im Jahr 1965 floppte er, wurde innerhalb von Tagen aus den Kinos genommen, jahrzehntelang nicht ins Deutsche synchronisiert, und die meisten Österreicher haben ihn schlichtweg noch nie gesehen. Auf diesem Spaziergang folgen wir den berühmten Szenen durch den Mirabellgarten, die barocken Pferdeschwemmen, die Festspielbühne und das echte Stift Nonnberg und trennen an jeder Station Hollywoods zuckerglasierten Mythos von der echten Geschichte. Wir werden sehen, wo Maria wirklich Novizin war, erfahren, warum „Edelweiss“ ein amerikanisches Lied und keine österreichische Hymne ist, und warum die echte Familie in einen Zug nach Italien stieg, anstatt über die Berge zu wandern. Für die wenigen ikonischen Orte, die abseits unserer Route oder hinter privaten Toren liegen, suchen wir uns eine ruhige Bank, setzen uns und lassen die Geschichte auf uns wirken. Genießen Sie die sanfte Ironie: eine globale Ikone, über die die Einheimischen stillschweigend die Schultern zucken.
Was du sehen wirst
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1
Mirabellgarten - Pegasusbrunnen & die Do-Re-Mi-Treppe
Garten
Das grüne Herz jeder „Sound of Music“-Pilgerreise: der geflügelte Pegasusbrunnen, um den die Kinder tanzen, und die Steintreppe, auf der sie das Finale von Do-Re-Mi schmettern. Es ist das Postkarten-Salzburg, das sich Millionen vorstellen, und der perfekte Ort, um zu ergründen, warum die ganze Welt einen Film liebt, den Österreicher kaum kennen.
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2
Mirabellgarten – Zwerglgarten & Rosenlaube
Garten
Eine schattige Barockecke, in der sich grinsende Marmorzwerge und ein Rosentunnel vor aller Augen verbergen. Die Trapp-Kinder tanzen und singen sich hier bei „Do-Re-Mi“ hindurch und tätscheln im Vorbeigehen jeden Steinkopf.
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3
Der Makartsteg - Überquerung der Salzach
Brücke
Eine schlanke Fußgängerbrücke aus Glas und Stahl über die reißende grüne Salzach, deren Geländer unter Tausenden von Liebesschlössern begraben ist. Von der Mitte aus hat man das klassische Salzburger Postkartenmotiv aus Fluss, Altstadt und Festung, das durch den Film weltberühmt wurde.
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4
Pferdeschwemme – der Pferdeteich
Brunnen
Ein barockes Bad, wie für Könige gemacht, in dem die Fürsterzbischöfe einst unter einem aufbäumenden Marmorhengst ihre Hofpferde tränkten und striegelten. Heute ist es eine Station auf dem Do-Re-Mi-Pfad, von deren Berühmtheit die meisten Einheimischen keine Ahnung haben.
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5
Die Festspielhäuser & Felsenreitschule
Festspielhaus
Ein Freilichttheater, dessen Bühne eine Felswand mit sechsundneunzig direkt in den Mönchsberg gehauenen Bögen ist. Es ist die echte Bühne der Salzburger Festspiele, auf der die von Trapps im Finale des Films ihren Abschied singen und sich davonschleichen.
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6
Residenzplatz & der Pferdebrunnen
Platz
Salzburgs prachtvollster Barockplatz, geprägt von einem aufragenden Brunnen, dessen vier Marmorpferde Maria nass spritzt, während sie „I Have Confidence“ singt. Eine Bühne für den sonnigsten Moment des Films und für einen der dunkelsten der Stadt.
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7
Friedhof St. Peter (Petersfriedhof)
Friedhof
Einer der ältesten und schönsten christlichen Friedhöfe der Welt, dessen schmiedeeiserne Gräber und Arkadengrüfte sich an die steile Felswand des Mönchsbergs schmiegen. Er inspirierte die berühmte Fluchtszene auf dem Friedhof im Film, doch kein einziges Bild dieser Szene wurde jemals hier gedreht.
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8
Kapitelplatz & die Kapitelschwemme
Platz
Ein breiter, sonniger Domplatz unterhalb der Festung, auf dessen Kopfsteinpflaster eine riesige goldene Kugel und ein dauerhaftes Schachfeld neben einer theatralischen barocken Pferdeschwemme Platz finden. Hier atmet Salzburg aus – das letzte ebene Terrain, bevor die Steinstufen zu Marias echtem Kloster hinaufführen.
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9
Stift Nonnberg - Abtei Nonnberg
Abtei
Das echte Kloster, in dem Maria Augusta Kutschera Postulantin war, bevor sie 1927 Georg von Trapp heiratete, und die reale Abtei, die im Film zu sehen ist. Es ist zudem das älteste ununterbrochen bestehende Frauenkloster im deutschsprachigen Raum.
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10
Der Pavillon-Aussichtspunkt – ‚Sixteen Going on Seventeen‘
Aussichtspunkt
Ein kleiner Glaspavillon, der Millionen Fotos hervorgebracht hat, in dem Liesl bei ‚Sixteen Going on Seventeen‘ umherwirbelt und Maria später ‚Something Good‘ findet. Der Haken? Er befindet sich nicht hier, sondern vier Kilometer südlich in den Gärten von Schloss Hellbrunn.
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11
Aussichtspunkt Villa von Trapp – Leopoldskron & Frohnburg
Aussichtspunkt
Das berühmte Anwesen der Familie von Trapp war nie nur ein Haus, sondern zwei, beide im Süden versteckt und beide für Besucher unzugänglich. Von diesem ruhigen Aussichtspunkt aus können Sie auf sie blicken und schließlich das Hollywood-Zuhause von der echten Familie trennen, die aus Salzburg floh.
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